Selbsthilfe - Hölle
TEILEN
KONTAKT e: office@trainingday.at f: +43 681 84 03 1550

Selbsthilfe - Hölle
Waltraud Herschold, 20.06.2020
„Ich bin schlank, ich bin schlank, ich bin schlank“, sagt die füllige Frau vorm Spiegel, am Mund noch Reste vom Abendessen, das mal wieder völlig außer Kontrolle geraten ist, und auf der Wange eine Träne, und dann noch eine. „Ich bin Millionär, ich bin Millionär, ich bin Millionär“, denkt der Mann, der durch den Park läuft und in Mülleimern nach Pfandflaschen sucht, denn morgen ist wieder die Miete fällig und die letzten Euros fehlen noch . So geht das seit Jahren. Nichts hat sich geändert für die beiden. Sie machen sich Vorwürfe. Hätten sie noch härter mit den positiven Affirmationen trainieren sollen? Hätten sie einfach noch mehr daran glauben müssen? Warum haben sie versagt, warum hat das Gesetz der Anziehung nicht gewirkt, wo es doch so einfach ist? So sehr haben sie sich mit ihren positiven Gedanken abgemüht. Die nicht mal dann Wirkung gezeigt haben, als sie diese hundertmal untereinander aufschrieben haben....als würden die beiden in der Selbsthilfe-Hölle nachsitzen müssen. Bei jedem „Ich bin schlank“, das wir uns bewusst in den Kopf prügeln wollen, schreit es aus uns heraus: „Nein, bist Du nicht!“ Jedem „Ich bin Millionär“ schlägt der Alltag ins Gesicht, mal mit der flachen Hand, mal mit dem Vorschlaghammer, wenn wir uns schon wieder nur das Brot vom Vortag leisten können oder im Winter daheim zehn Pullover übereinander tragen müssen, weil wir uns Heizen einfach nicht leisten können. Je mehr wir den Druck erhöhen, umso stärker wird der Gegendruck, die „negativen“ Glaubenssätze verteidigen sich, indem sie noch mehr Wurzeln schlagen, und wir gehen erschöpft aus dem Kampf, der uns aufgerieben und Energie gekostet hat…… für nichts. Und doch gibt es eine gute Methode, die helfen kann….
  Datenschutzerklärung
Selbsthilfe - Hölle
Selbsthilfe - Hölle
Waltraud Herschold, 20.06.2020
TEILEN
KONTAKT e: office@trainingday.at f: +43 681 84 03 1550
„Ich bin schlank, ich bin schlank, ich bin schlank“, sagt die füllige Frau vorm Spiegel, am Mund noch Reste vom Abendessen, das mal wieder völlig außer Kontrolle geraten ist, und auf der Wange eine Träne, und dann noch eine. „Ich bin Millionär, ich bin Millionär, ich bin Millionär“, denkt der Mann, der durch den Park läuft und in Mülleimern nach Pfandflaschen sucht, denn morgen ist wieder die Miete fällig und die letzten Euros fehlen noch . So geht das seit Jahren. Nichts hat sich geändert für die beiden. Sie machen sich Vorwürfe. Hätten sie noch härter mit den positiven Affirmationen trainieren sollen? Hätten sie einfach noch mehr daran glauben müssen? Warum haben sie versagt, warum hat das Gesetz der Anziehung nicht gewirkt, wo es doch so einfach ist? So sehr haben sie sich mit ihren positiven Gedanken abgemüht. Die nicht mal dann Wirkung gezeigt haben, als sie diese hundertmal untereinander aufschrieben haben....als würden die beiden in der Selbsthilfe-Hölle nachsitzen müssen. Bei jedem „Ich bin schlank“, das wir uns bewusst in den Kopf prügeln wollen, schreit es aus uns heraus: „Nein, bist Du nicht!“ Jedem „Ich bin Millionär“ schlägt der Alltag ins Gesicht, mal mit der flachen Hand, mal mit dem Vorschlaghammer, wenn wir uns schon wieder nur das Brot vom Vortag leisten können oder im Winter daheim zehn Pullover übereinander tragen müssen, weil wir uns Heizen einfach nicht leisten können. Je mehr wir den Druck erhöhen, umso stärker wird der Gegendruck, die „negativen“ Glaubenssätze verteidigen sich, indem sie noch mehr Wurzeln schlagen, und wir gehen erschöpft aus dem Kampf, der uns aufgerieben und Energie gekostet hat…… für nichts. Und doch gibt es eine gute Methode, die helfen kann….
   Datenschutzerklärung